Freiwillige Feuerwehr Wittental

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Gesamtwehr Stegen

Gründungsdatum der Gesamtwehr Stegen war der 05.04.1977. Durch die Gemeindereform 1974/75 wurden die drei Gemeinden Stegen, Eschbach und Wittental zu einer Gemeinde vereint. Dadurch mußten auch die Wehren dieser Orte organisatorisch zusammengeschlossen werden, ohne jedoch ihre Selbständigkeit zu verlieren.
Am 05.April 1977 trafen sich die Wehrmänner aller drei Wehren zur ersten gemeinsamen Hauptversammlung und beschlossen die Gründung der Gesamtwehr Stegen. Wilhelm Andris wurde zum ersten Kommandanten der Gesamtwehr Stegen gewählt. Sein Stellvertreter wurde Wihelm Zipfel.
Um die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen miteinander zu fördern und zu verbessern, werden jedes Jahr regelmäßige Übungen der Gesamtwehr im Frühjahr und Herbst unter Mitwirkung des DRK`s durchgeführt.
Um dem Problem des fehlenden Nachwuchses in den einzelnen Abteilungen entgegenzuwirken, wurde im Juli 1997 im Gesamtausschuß der Beschluß gefaßt, eine Jugendfeuerwehr der Gesamtwehr Stegen zu gründen

Kommandant der Gesamtwehr ist Thomas Andris:

Thomas Andris

 

Abeilung Eschbach

Am 1. Februar 1944 verfügte der damalige Landrat: “Ich habe den Schmiedemeister Wilhelm Feser zum Führer der Feuerwehr Eschbach mit dem Dienstgrad “Wachtmeister” ernannt”. Ende April kam dann die Antwort aus der kleinen Dreisamtalgemeinde: “Eine freiwillige Feuerwehrtruppe ist in Entstehung begriffen, die nach genügender Ausbildung und nach Eintreffen der neuen Motorspritze das ganze Feuerlöschwesen Eschbachs auf eine Grundlage stellt.”
Ihre Ausrüstung bestand aus einer alten Saug- und Handdruckspritze, 16 Eimern aus Segel tuch, 5 Einreißhaken, 50 Fackeln, 1 Saugkorb, 1 D-Strahlrohr, 2 C-Strahlrohren, 1 Verteilerstück in einem Kasten für das Fahrgestell der Pumpe und einer Handsirene aus Luftschutzbe ständen. Von Helmen, Gurt oder sonstigem persönlichen Schutz war noch lange keine Rede.

Der normalerweise friedlich plätschernde Eschbach hatte es von jeher in sich. Zu Zeiten hef tiger Schneeschmelze oder bei gewaltigen Sommergewittern trat er schnell über seine Ufer, drang in Wohnungen und Keller ein, dehnte sich in Wiesen, Weiden, Straßen und Stallungen aus. Am 22. Dezember 1991 tobte er sich bei der “Jahrhundertflut im Dreisamtal” mit tagelangem Katastrophenalarm das bislang letztemal aus.

Zur Sicherung der Löschwasserversorgung der vielen abgelegenen Gehöfte im Gesamtort Stegen, erarbeiteten Bürgermeister
Siegfried Kuster und die Gemeindeverwaltung ein völlig neuartiges Konzept. Statt offener Löschteiche, die baulich sehr kostenintensiv sind, im Unterhalt wartungsbedürftig und nicht zuletzt in ihrer Funktion auch wetterabhängig sind, legte man 22 unterirdische Behälter, davon den größten Teil im Bereich Eschbach, mit 14 bzw. 25 Kubikme tern Inhalt an. Einmal aufgefüllt, stehen sie nun stets zum ersten entscheidenden Löschangriff zur Verfügung. Bei der Festlegung der Standorte wirkte die FFW Eschbach aktiv mit.

Im Februar 1994 fiel die gemeindliche Entscheidung und dem verantwortlichen Kommandanten Andreas Rombach damit ein Stein vom Herzen: “Eschbach erhält ein neues Feuerwehrhaus!” Das 1965 eingeweihte Gebäude ist durch einen starken Zuwachs der Aktiven längst zu klein geworden. Nicht zuletzt durch bauliche Mängel und der örtlichen Trennung zwischen Gerätehaus und Schulungsraum entsprechen die Trainingsmöglichkeiten des Feuerwehrdienstes nicht mehr dem heutigen Standard. Am 12. März 1997 wurde der Spatenstich vollzogen. Durch den raschen Baufortschritt konnte am 27. Juni 1997 schon das Richtfest gefeiert werden.

 

Abteilung Wittental

Gründungsjahr der Feuerwehr Wittental war laut Dokumenten 1947. Beim Gründungsdatum am 21. 04. 1947 betrug die Mannschaftsstärke 9 Mann. Laut Bestätigung der damaligen Gemeindeverwaltung handelte es sich ausschließlich um Männer, die nicht in der Partei waren und auch politisch nicht in Erscheinung getreten sind. Das Landratsamt gab deshalb auch seine Zustimmung und bestätigte damit die Gründung der Feuerwehr Wittental. Erstes Löschgerät war eine Handdruckspritze mit entsprechendem Zubehör.
Die Feuerwehr erhielt nach der bei der Gründung vorhandenen Handdruckspritze im Jahre 1951 eine TS 4 mit einem TSA;
danach 1959 eine Ziegler-TS 8; 1964 ein TSF; im Jahre 1980 Einweihung des neuen Gerätehauses und 1984 Inbetriebnahme
eines neuen TSF.
Erste größere Einsätze waren Hofbrände in Stegen, Eschbach, Zarten und Ebnet, ebenso Hochwasser und Eisversetzungen.

Vor der Gründung wurde der Brandschutz sichergestellt (seit der Jahrhundertwende) durch die Verpflichtung einer männlichen Person je Hof durch die Gemeinde zum Lösch- bzw. Spritzendienst, einschließlich der wechselseitigen Stellung der Zugtiere für die Spritze.